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Neben motorradfahren gehört bergwandern zu meinen Leidenschaften. In Korsika läßt sich beides in idealer Weise miteinander verbinden. Ich habe mich bei der Auswahl auf Wanderungen beschränkt, die im Rahmen der beschriebenen Bikertouren durchgeführt werden können. Keine Tour dauert deshalb länger als 5 h (jeweils hin und zurück) und erfordert außer gutem Schuhwerk (Motorradstiefel oder Sportschuhe), Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeit keine spezielle Ausrüstung. Ein spezielles Anliegen ist mir der GR 20. Hat mit Moppedfahren nix zu tun, ist aber einfach das High-End einer Korsikawanderung. Deshalb als Sonderteil hier beigefügt.
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| Kurzwanderungen |
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Im Norden |
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| Kurzwanderung | Anreise über ... |
Anforderungen |
Beschreibung |
| Strand von Tamarone | Tour 1 | keine | 2
Stunden hin und zurück gemütlich zu Fuß direkt am Meer entlang (kein
Schatten) oder per Bike ein bißchen schneller. Ziel ist der einsame Tamarone-Strand mit malerischem Genueserturm direkt am Meer und prima
Bademöglichkeiten (wenn gerade nicht Seegras-Saison ist).
In
Macinaggio zu Fuß direkt an der Küste entlang; mit dem Mopped gleich
nach der Abzweigung ins Inland wieder rechts abbiegen und dem Feldweg an
der Küste entlang folgen. |
| Monte
Stello (1307 m) |
Tour 2 | Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit |
4
Stunden hin und zurück; kein Schatten und steiler Anstieg (900 m). Im
Sommer deshalb nicht unbedingt zu empfehlen. Dafür aber Klasse-Aussicht
vom höchsten Berg am Cap Corse auf Ost-, Nord- und Westküste bis zum
Cinto-Massiv im Süden. Kurz
vor Lavasina links auf die D 54 bis nach Pozzo. Am Marktplatz geht´s los,
immer dem Schild „Monte Stello“ nach. Die Markierungen sind zunächst
blau, dann rot und der letzte Abschnitt über den Kamm zum Gipfel weiß
gekennzeichnet. Zurück auf dem gleichen Weg. |
Besteigung
des Senecca-Turmes![]() |
Tour 2 | keine | Vom
Kinderheim aus zu Fuß in 30 min hin und zurück. Links von der Kirche am
Col de Santa Lucia gelangt man nach 1 km zum Ausgangspunkt, einem
ehemaligen Kinderheim, für die Besteigung des Seneca-Turms (600 m). Von
oben bieten sich
fantastische Ausblicke über das gesamte Cap Corse und bei schönem
Wetter sogar bis zur italienischen Küste. |
| Monte
San Petrone (1767 m) |
Tour 4 | Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 1-2 l Flüssigkeit | 5
Stunden hin und zurück; teilweise im Wald geht´s bequem zu einem der
schönsten Aussichtsberge Korsikas; letztes Stück ein bissel was zum
kraxeln, ansonsten harmlos.
Kurz
hinter Campana die Stichstraße rechts hoch nach Campodonico
und am Ortseingang parken. An der Quelle zunächst durch Wald und dann in
offenem Gelände dem Flußbett des Fium'Alto folgen. Von der Quelle mitten
auf den Buchenwald auf der Kuppe zulaufen. Im Wald den Steinmännchen und
den orangenen Markierungen folgen. Letztes Stück in steilen Serpentinen
hoch zum Gipfel. Oben fantastischer Rundumblick auf alle 2000er mit Rang
und Namen. Zurück auf dem gleichen Weg. |
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In der Balagne |
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| Kurzwanderung | Anreise über ... |
Anforderungen |
Beschreibung |
| Monte
Tolo (1332 m) |
Tour 5 | Sonnenschutz, 1-2 l Flüssigkeit | 2
Stunden hin und zurück; kein
Schatten, aber mühelos über den Grat zu wandern. Der Weg zweigt direkt an
der Bocca di a Barraglia in südwestlicher Richtung nach rechts ab
und ist mit Steinmännchen gut markiert.
Vom
Monte Tolo bietet sich einem der wohl eindrucksvollste Rundumblick über
die gesamte Balagne tief unten, mit der Bucht von Calvi, das offene Meer
und im Hintergrund der hoch aufragende Monte Padro (2393 m). |
| Carozzu-Hütte (1270 m) |
Tour 6 | Trittsicherheit, Kondition, 2-3 l Flüssigkeit |
5 Stunden hin und zurück; durch angenehm schattigen Hochwald, aber anstrengende, satte 700 Höhenmeter steil bergauf. Höhepunkt ist die Überquerung des Spasimata-Flusses auf einer wackeligen Hängebrücke (Foto nicht vergessen!). Die
Wanderung führt über einige Bachläufe, die nur bei astreinem Wetter und
nach der Schneeschmelze überquert werden können, da sonst Lebensgefahr
in den reißenden Fluten besteht (kein Witz!). Am Ende des Parkplatzes den
Forstweg hinter der Schranke entlanggehen. Am Ende führt ein rot-weiß
markierter Pfad rechts weg zur „Carozzu-Hütte“. Die Hütte selbst ist
bewirtschaftet und dient den „GR 20“-Wanderern als 2. Etappenziel. Die
Gebirgsszenerie ist fantastisch. Riesige Felsnadeln, rauschende Bäche mit
netten Gumpen, Wasserfälle und harziger Kiefernduft lassen die Strapazen
vergessen. Zur Hängebrücke zweigt man kurz vor der Hütte rechts ab und
folgt dem Rauschen des Spasimata-Flusses. |
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In Zentralkorsika |
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| Kurzwanderung | Anreise über ... |
Anforderungen |
Beschreibung |
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Punta Culaghia |
Tour 7 | Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit | 5
Stunden hin und zurück;
steiler Anstieg (625 m)! Einige Kletterpartien, aber problemlos für
Geübte. Nach Aufstieg bis auf 2034 m herrliche Aussicht auf die
umliegenden 2000er Gipfel, in die Täler und sogar bis zur Westküste. Hinter
dem Hotel, noch vor den Stelzenhütten auf einem Serpentinenweg den Hang
hoch bis zur
Brêche de Stagnu (1985 m), oben den weißen Markierungen
nach links in südlicher Richtung folgen und das Panorama vom Grat aus
nach beiden Seiten genießen. Nach ca. 2 Stunden über den Skihang wieder
runter bis zum Hotel. Absolut lohnend. |
| Melo-
und Capitello-See (1711-1930 m) |
Tour 8 | Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 1-2 l Flüssigkeit |
2
Stunden hin und zurück bis zum Melo-See; von dort nochmal 1 Stunde
hin und zurück bis zum Capitello-See; einfach und ohne Schatten.
Leichteste, aber auch überlaufendste der beschriebenen Wandertouren.
Lohnt sich trotzdem. Von den umliegenden Felsen toller Blick auf den
vergleichsweise riesigen Gletschersee (Überbleibsel aus der Eiszeit),
jedoch noch besser vom höher gelegenen Capitello-See aus. Am Capitello-See
eindrucksvolle Felsabstürze. Anfang Juni schwimmen manchmal noch
Eisschollen herum. Gleich
am Parkplatz den rot bzw. weiß markierten Pfad rechts von der Restonica
hoch oder einfach den Massen hinterher. Auf halber Strecke Gabelung.
Rechts weiter führt der Weg über eine sehr fotogene Felswand, die mit
Hilfe von Eisenketten (bzw. einer Eisenleiter für die Rollstuhlfahrer) überwunden
werden muß. An der Gabelung links geht es im Frühsommer über ein
Schneefeld. Danach kommt gleich der See. Besonders „Harte“ gehen sogar
schwimmen. Rechts
am See entlang gehen und weiter den Berg hoch bis zum Capitello-See.
Oben herrliche Hochwiesen und Felsplatten zum Sonnen. Dazu gigantischer
Blick auf den fast kreisrunden Melo-See, den Monte Rotondo
(2622 m) und weitere 2000er Berggipfel. Zurück über den gleichen Weg. |
| Monte
Renoso (2352 m) |
Tour 10 | Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit |
4
Stunden hin und zurück plus 1 Stunde An- und Abfahrt von Ghisoni; kein
Schatten, aber leichter Aufstieg. Der Renoso ist oft umwölkt,
daher nur bei freier Sicht empfehlenswert. Dafür dann aber umso doller!
Oben reicht der Blick von der Ost- bis zur Westküste und den gesamten Süden
der Insel, sogar bis nach Sardinien. Er gehört neben dem Monte Cinto,
Rotondo, d’Oro und Incudine zu den fünf wichtigsten Gipfeln
des korsischen Zentralkammes. In
Ghisoni am Ende der D 344 links ab in Richtung Col de Verde
auf die D 69. Nach ca. 7 km hinter der Casso-Brücke rechts ab in
Richtung Bergeries de Capanelle auf die D 169. Furchtbar miese, löchrige
und 12 km lange Asphaltstraße bis zum höchstgelegenen Skigebiet auf 1586
m. Parken vor dem höhergelegenen Refuge U Renosu. Dann über
Schotterweg am Lift entlang bis zum Ende auf dem Bergrücken. Steinmännchen
als Markierung. In südwestlicher Richtung Überquerung zweier sanfter
Bergrücken bis zum Bastiani-See. Entweder direkt am See rechts
vorbeigehen und eine der Felsrinnen hochkraxeln bis zum Hochplateau.
Alternativ vor dem See gemütlich hoch auf das Hochplateau und weiter bis
zum Gipfel mit modernem Metallkreuz, das das morsche Holzkreuz inzwischen
ersetzt hat. Und dann die Aussicht genießen. Zurück
auf dem gleichen Weg. |
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Cascade du Voile de la Mariee |
Tour 10 | keine | 30
Minuten hin und zurück;
ein beschwerlicher Kurzwanderweg führt in ca. 15 Minuten bis
direkt an den „Brautschleier“-Wasserfall, der aus 150 m Höhe die
Felswand herabgurgelt und Korsikas höchster Wasserfall ist. Die Tour
lohnt sich vor allem im Frühjahr zur Schneeschmelze. Dabei den Foto nicht
vergessen, wegen den "Buenos Dias" (bestes Licht am Spätnachmittag).
Am
Ortsende von Bocognano zweigt die D 27 nach links ab. Weitere
Hinweise zur Cascade fehlen völlig. 3,5 km geht es auf asphaltierter, mit
Schlaglöchern übersäter Strecke bis zur Brücke über einen Nebenfluß
des Gravona. Von hier können wir bereits den oberen Zipfel der
Cascade erkennen. Zurück über den gleichen Weg |
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Viru-Tal |
Tour 11 | Sonnenschutz, 1-2 l Flüssigkeit |
3
Stunden hin und zurück; einfach und schattig durch schönen Kiefernwald
am plätschernden Gebirgsbach entlang, eingerahmt vom Monte Albano
(2018 m), der Punta Minuta (2556 m) und dem schönsten Berg
Korsikas, der Paglia Orba (2525 m). An der bewirtschafteten Bergerie
Ballone (1440 m) schöne Aussichtsterrasse in idyllischer Landschaft
inmitten ausgemergelter „GR 20“-Wanderer. Die Omeletts sind übrigens
sehr zu empfehlen! Der Viru-Fluß hat hier schöne Badegumpen
ausgewaschen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. In
Albertacce zweigt rechts ein Sträßchen nach Calasima ab.
Der asphaltierten Straße bis zum Gedenkstein für einen an dieser Stelle
vor Jahren verunglückten Piloten folgen und dort das Motorrad parken, mit
Enduro auch noch weiter, den Schotterweg entlang, dann zu Fuß weiter. Den
Viru-Fluß nicht überqueren und das Tal hinauf bis zur Bergerie
Ballone, direkt am Fluß gelegen. |
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Golo-Tal |
Tour 11 | Sonnenschutz, 1-2 l Flüssigkeit |
3-4
Stunden hin und zurück; einfach und schattig zunächst durch schönen
Kiefernwald. Nach der Bergerie de Gradule am Golo-Oberlauf
entlang mit weiten Blicken auf die umliegenden 2000er-Berggipfel, allen
voran die vor uns liegenden Capu Tafunatu (2335 m) und Paglia
Orba (2525 m) mit der darunter erkennbaren Berghütte Ciottoli di i
Mori (2000 m). An
der Straßenschleife Fer à Cheval, 2 km unterhalb des Ski-Hotels
zweigt in der scharfen Linkskurve rechts ein Waldwanderweg zur Bergerie
de Gradule ab. Der rot-weißen Markierung folgen. Vorbei an der
Bergerie über den Golo drüber. Nach steilem Aufstieg wieder auf
die andere Flußseite wechseln. Ab hier kommen Dutzende von Badestellen
hintereinander. Weitergehen bis die Richtige gefunden ist. Zurück auf dem
gleichen Weg. |
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Im Golf von Porto |
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| Kurzwanderung | Anreise über ... |
Anforderungen |
Beschreibung |
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Cascades d'Aitone |
Tour 11 | keine |
40
Minuten hin und zurück; gemütlicher Waldspaziergang zu den vom Aitone-Fluß
ausgewaschenen „natürlichen Schwimmbecken“. Mitten im Wald mehrere
idyllische Badestellen. Kurz
vor Evisa, von Corte aus kommend, führt rechts ein Schotterweg zu
den Piscine naturelle. Meistens stehen im Sommer bereits jede
Menge Autos an der Straße. Die Terrassen sind dennoch nicht überlaufen. |
| Girolata | Tour 12 | Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit |
4
Stunden hin und zurück; nur teilweise Schatten, im Sommer ziemlich schweißtreibende
Angelegenheit. Entlohnung dafür durch den breiten, wunderschön einsamen
Kiesstrand von Tuara auf halber Strecke. Hier verlieren sich höchstens
mal ein paar Kühe, Wanderer und Segler. Hinter dem Hügel kommt Girolata
ins Bild, ein korsisches Dorf ohne Straßen und Straßenverbindung zur Außenwelt.
Wer hierher kommen will, muß mit dem Boot übers Meer oder eben wandern. Girolata
ist dann am schönsten, wenn die Ausflugsboote, die hier auf dem Weg nach La
Scandola einen Zwischenstop einlegen, wieder abdampfen. Dann wird es völlig
ruhig. Auf den Terassen total uriger Kneipen mit Blick auf die Bucht fühlt
man sich fast wie in griechischen Tavernen. Direkt
am Col de la Croix über den Trampelpfad runter, an einer
Trinkwasserquelle vorbei, bis zum Tuara-Strand. Den Strand überqueren
und am Hügel dahinter links halten. Hinter dem Hügel kommt Girolata
ins Bild. Zurück über den gleichen Weg. |
| Capu
d'Ortu (1294 m) |
Tour 13 | Trittsicherheit, Kondition, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit |
5
Stunden hin und zurück; wenig Schatten und steiler Anstieg. Im Sommer
haut´s einem die Brühe raus. Dafür aber ein Panorama, mit dem für mich
kein anderer Berg mithalten kann. Vom Gipfel aus sieht man ganz tief unten
Porto mit der Flußmündung und dem pisanischen Turm, den Golf von
Porto mit den weißen Stränden von Bussaglia und Gradelle
sowie den daran anschließenden Golf von Girolata. Im Nordosten
reicht der Blick bis nach Evisa und weiter zum Col de Vergio.
Auf dem Weg zum Gipfel steigen einem die Gerüche von Majoran, Thymian und
Kamille in die Nase. Vom
Parkplatz aus den Fußballplatz von Piana diagonal überqueren und
vor dem Bach den Pfad in den Wald rein. Orange-grüne Markierung. An der
Brücke über den Bach und den Berghang in Serpentinen hoch. An der
Wegkreuzung rechts ab. Danach links halten. Nach einigen, leichten
Kletterstellen hoch zum Gipfel. Zurück über den gleichen Weg. |
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Chateau de Calanche |
Tour 13 | keine |
1
Stunde hin und zurück; einfacher Spaziergang. Ohne Mühe gelangt man zu
einigen spektakulären und fast dämonisch wirkenden Felsformationen. Der
Blick zurück läßt die Küste wie ein monumentales Wirrwarr an roten
Felsspitzen, -türmchen und -höhlen erscheinen. Besonders eindrucksvoll
abends bei untergehender Sonne! Rechts
neben dem wie ein Hundekopf geformten Granitblock (Tête de Chien)
den Pfad entlang, durch einen kleinen Felstunnel und weiter geradeaus.
Vorgehen bis zu den beiden monströsen Felstürmen (sehr fotogen mit dem
„knackblauen“ Meer dahinter), dann rechts ein kurzes Stück den Hang
hinunter und vor bis zur Felsterrasse. Von da aus toller Blick über den
Golf und das gegenüberliegende Château, einem burgähnlichen,
zylindrischen Felsklotz. |
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Lac de Creno |
Tour 13 | 1-2 l Flüssigkeit |
2 Stunden hin und zurück; einfach und teilweise schattig durch schönen Kiefernwald im oberen Teil. Nach einer gefassten Quelle taucht bald Korsikas schönster Gebirgssee zwischen den Bäumen auf. Ein 2400 qm großes und 6 m tiefes Idyll lädt zum Picknick auf saftgrünen Weiden ein. (Achtung, die Schweine sind bissig !!!) Von Vico aus bis nach A Socchia. 3 km hinter dem Ort am Parkplatz Mopped abstellen und auf die Hufe, rechts den Berg hoch. Zurück über den gleichen Weg. |
| Capo
Rosso (331 m) |
Tour 13 | 1-2 l Flüssigkeit | 3
Stunden hin und zurück; zunächst gemütlich und leicht bergab, dann
scharf nach rechts schweißtreibend den steilen Berg hinauf bis zum
wunderbar erhaltenen Wachturm. Oben wird man für die Mühen entlohnt mit
einem Sahneblick über den gesamten Golf von Porto und die wohl
spektakulärste Steilküste der ganzen Insel.
Von Piana aus in Richtung Plage d'Arone. Auf halber Strecke bei den anderen Fahrzeugen parken, durch ein Gatter mit Blick bereits auf das steil aufragende Cap dem Trampelpfad folgen. |
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In der Cinarca und im Ornano |
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| Kurzwanderung | Anreise über ... |
Anforderungen |
Beschreibung |
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Rocher des Gozzi |
Tour 14 | Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit |
3
Stunden hin und zurück; kein Schatten und anfangs steiler Aufstieg, aber
unproblematisch. Vom Gipfel toller Rundum-Blick auf den Golf von Sagone,
das Gravona-Tal, Ajaccio und den gleichnamigen Golf. Am
Col de Listincone (232 m) links ab nach Appietto. Kurz
vor dem Friedhof parken oder Off-Road rechts ab bis zur Kirche am gegenüberüberliegenden
Hang und dort parken. Von da ca.
¼ Stunde links den Bergrücken hoch. Anschließend den Bergrücken
verlassen und dem Pfad rechts am Hang entlang folgen bis zur bereits links
vom Gozzi-Felsen erkennbaren Steinhütte. Von dort nur noch ein
kurzes Stück bis zum Gipfel. Zurück über den gleichen Weg. |
| Cascade de St. Alberto | Tour 15 | keine |
15
Minuten hin und zurück; gemütlich durch Waldgebiet. Ziel ist ein 10
Meter hoher Wasserfall, ideal als Freidusche mit kräftigem Strahl
(pulsierend und belebend !). Fünf
Kilometer hinter Cauro kommt in einer scharfen Linkskurve, rechts
ein Brunnen in Sicht. Wir parken unsere Motorräder direkt daneben auf dem
Sandstreifen. Hinter dem Brunnen führt ein kleiner Fußweg in ein Wäldchen,
und nach 5 Minuten hören wir bereits den Wasserfall, der rechts unterhalb
des Weges an einem Felsplateau liegt. |
| Pont
de Zipitoli
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Tour 15 | keine |
10
Minuten hin und zurück; ganz gemütlich durch ein dichtes Ginsterfeld;
die fast zugewachsene Genueserbrücke überspannt die gerade mal 10 Meter
breite Ese und liegt in einer idyllischen Landschaft. Den
malerischsten Eindruck bekommt man von der anderen Seite des Flusses. Der
Anblick lädt ein zum Verweilen und Picknicken mit anschließendem Baden
im Fluß. Den
Feldweg runter, dann den Trampelpfad quer durch das Ginsterfeld bis zur Brücke.
Zurück über den gleichen Weg. |
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Im Sartenais |
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| Kurzwanderung | Anreise über ... |
Anforderungen |
Beschreibung |
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Castello di Cucuruzzu et Capula |
Tour 18 | keine |
Kurz
hinter der Abfahrt nach Mela folgt in einer Rechtskurve, 4,5
Kilometer vor einer Total-Tankstelle (kleines Schild am Straßenrand) die
Abzweigung nach links zum Castello di Cucuruzzu. Sonst ist kein
Hinweisschild aufgestellt. Auf
der 4 Kilometer langen Stichstraße kann man bis rüber sehen zum Bavella-Massiv,
erkennbar an den sonst so untypischen Felszacken. Am Ende erwartet uns ein
großer Parkplatz und das Pförtner-Häuschen, wo man die Tickets und
einen Walkman mit deutscher Erklärung und korsischer Musik erhält
(wirklich gut gemacht). Selbst
Wandermuffel dürften ihre Freude haben an dem Spaziergang durch ein schönes,
dichtes Waldstück und der Musik auf den Ohren. Für den Rundweg inklusive
Besichtigung braucht man ungefähr 1 Stunde. Ziel ist die 3000 Jahre alte
torreanische Festung. Innerhalb einer Felsenringmauer können selbst Laien
den Ort noch ganz gut als Wohn- und Kultstätte ausmachen. Außerdem hat
man einen tollen Blick auf das Bavella-Massiv und das Waldgebiet
drumherum. Wen es jetzt kulturell so richtig gepackt hat, kann noch
weiterlaufen zum Castello di Capula, einer weiteren torreanischen
Anlage. Bringt aber keinen zusätzlichen „Kick“. |
| L'Omu
di Cagna (1217 m)
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Tour 19 | Trittsicherheit, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit |
5
Stunden hin und zurück; anstrengend, weil ohne Schatten; am Ende leichte
Kletterpartien; ist neben den Bavella-Türmen die eindrucksvollste
Bergwanderung im Süden; von oben Sahne-Blick über die Südspitze
Korsikas bis rüber nach Sardinien; der Felsen selber ist bereits
faszinierend genug; sieht aus wie eine überdimensionale Murmel auf einem
Türmchen mit extrem kleiner Auflagefläche (deshalb der Begriff
„Wackelfelsen“); Ca.
5 Kilometer hinter dem Parkplatz am Golfe de Roccapina zweigt links
die D 50 nach Monacia ab. 10 Kilometer bis zum Ende nach Gianuccio
fahren. Hinter der Bar U Ritornu runter von der Straße und parken
oder die Off-Road-Piste weiter. Nach ca. 10 Minuten nur noch zu Fuß
weiter auf einem Pfad rechts ab, den Steinmännchen folgend hoch zu einem
Plateau. Von da in einem Rechtsbogen bis zum Fuß der Cima di Cagna
(1230 m). Um den Berg rechts herum und dann halbrechts zum Bergrücken
hoch und weiter zum bereits sichtbaren L’Omo. |
| Piscia di Gallo | Tour 20 | keine |
2
Stunden hin und zurück; gemütlicher Spaziergang durch Wald; letztes Stück
ziemlich steil, aber problemlos; eindrucksvoll schießt der Wasserfall 50
Meter hoch aus der senkrechten Wand und landet auf einem Felsen mit einem
See darunter. Den
breiten Waldweg in ca. 10 min runter bis zum Bach. Den schmalen Pfad über
den Bach drüber und immer den Steinmännchen bzw. den Touris nach. Rechts
sieht man bald den Bach und die Felsbarriere, durch die sich der Oso
durchgefressen hat. Über ein Steilstück kommt man schließlich runter an
den tiefgrünen See unter dem Wasserfall. Der See läßt sich problemlos
durchschwimmen. Dahinter kann man noch ein bißchen in dem idyllischen Tal
herumsteigen. Zurück geht’s auf dem gleichen Weg.
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Aiguilles de Bavella |
Tour 20 | Trittsicherheit, Sonnenschutz, 2-3 l Flüssigkeit |
4
Stunden hin und zurück; mittelschwer mit leichten Kletterpassagen und
ohne Schatten; dafür wird ein Klasse-Panorama über das Bavella-Gebiet
und zu den Felstürmen I und II geboten; Wenn
man am Col vor der Statue Notre Dame des Neiges steht, sieht
man die Felszacken, die von vorne nach hinten mit römischen Zahlen
durchnummeriert sind. Links neben der Madonna folgt man der rot/ weißen
„GR 20“-Markierung bis zum Waldrand auf die Felsen zu. Nach wenigen
Minuten zweigt rechts die Alpine Variante des GR 20 (Hinweisschild)
ab, mit gelber Doppelstrich-Markierung zunächst hoch, über einen Geröllrücken
auf den Sattel Col de l’Oiseau (1465 m); der Markierung weiter
folgen und an den Türmen I und II rechts unterhalb der Scharte vorbei;
auf den Turm III (1611 m) kann man hochsteigen (gelben Weg verlassen); von
oben ein toller Blick auf die Türme I und II, die versetzt hintereinander
liegen; zurück auf dem gleichen Weg
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