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Tour 19: Die SÜDWESTKÜSTE Ausgangsort Endpunkt
Charakter Strecke Zeit |
Verirren
werden wir uns nicht auf dieser Tour, denn die N 196 führt uns von Propriano
direkt nach Bonifacio, unserem
Zielort. Wir starten in Propriano und
kommen auf der breit und gut ausgebauten Straße zügig voran. Vor uns liegt
eines der besten Weinanbaugebiete der Insel. Insbesondere der rote „Santa
Barba“ erfreut sich großer Beliebtheit.
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Wir fahren hinauf nach Sartène und parken direkt im Zentrum an der Place de la Libération. Sartène genießt den Ruf, die „korsischste Stadt Korsikas“ zu sein. In der Tat hat das alte Viertel, das hinter der Kirche Sainte Marie beginnt, viele fotogene Winkel. |
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Hinter Sartène geht die Fahrt in vielen Windungen bergab bis zur Brücke über den Ortolo. Das Gebiet wird landwirtschaftlich genutzt, und die Straße ist gesäumt von Weinbergen. Kurz hinter der Bocca di Curali (107 m) lohnt sich ein Stop an einem großen Busparkplatz am Straßenrand. Von hier hat man den besten Blick auf den „Löwen von Roccapina“, der als markanter Felsklotz über dem darunter liegenden Sandstrand liegt. |
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Rechts ab ist es nur noch ein kurzes Stück bis nach Bonifacio. Wir parken gleich am Hafen und starten unsere Erkundungstour zu Fuß, zunächst an der Flaniermeile entlang und dann hoch in die eindrucksvolle Altstadt, die auf einer langgestreckten Felsnadel liegt. |
Tipp 1!
Der Catenacciu
von Sartène:
Beim größten Karfreitagsspektakel der Insel
schleppt sich ein in ein rotes Gewand gehüllter Büßer mit Ketten an den Füßen
und einem schweren Kreuz auf dem Rücken durch die Straßen Sartènes.
Tipp 2! Die Plage de
Tonnara:
Über die D
358 gelangt man zum schönsten Sandstrand im Südwesten.
Tipp 3! Wanderung zum
L’Omo di Cagna:
Über Monacia
erreicht man Gianuccio, den
Ausgangspunkt zu einer fünfstündigen Wanderung zum berühmten Wackelfelsen und
wieder zurück.
Tipp
4!
Abstecher zum Phare du Pertusato:
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Eine schmale Straße führt zum südlichsten Punkt Frankreichs, der von einem begehbaren Leuchtturm markiert wird. Am Fuß ist ein empfehlenswerter Sandstrand. |
Tipp 5! Bonifacio
Der
3000-Seelen-Ort ist die südlichste Stadt Frankreichs und gilt gleichzeitig als
eine der Schönsten des Landes. Das hat ihr auch den Titel eines „nationalen
Denkmals“ eingebracht.
Bonifacio besteht aus zwei
Stadtteilen: Die Unterstadt um den Jachthafen herum bietet eine ganze Reihe
kleiner Boutiquen und Cafés, in denen es sich sehr gemütlich auf Korbstühlen
unter schattenspendenden Markisen absitzen läßt. Ziemlich am Ende des Quai
Jérôme Comparetti, kurz vor der langen Rastello-Treppe
zur Oberstadt, lohnt sich ein Besuch des Aquariums, das in einer urigen Grotte
untergebracht ist.
Über die Treppe gelangt man zur Oberstadt, der im 8. Jahrhundert gegründeten Altstadt. Vom oberen Ende aus bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf den Hafen und auf die überhängenden Felsen mit den bis zum Klippenrand gebauten Häuser. Über die Porte des Gênes betreten wir die Altstadt, früher der einzige Zugang zur Oberstadt. Gleich rechts ist das Museum Bastion de l'etendaral, in dem man über drei Stockwerke innerhalb der Stadtmauer nach unten steigt. Unbedingt ankucken.
Auf
der 1500 m langen und im Schnitt 200 m breiten Felsklippe reihen sich schmale,
hohe Häuser mit steilen Treppenaufgängen und winzigen Gassen aneinander. Einen
knackigen Eindruck von der Südküste erhält man von der Place
du Marché, links vom Eingang über die Rue
du Portone. Der Blick reicht bis zur 12 km entfernten Insel Sardinien,
die vor Jahrmillionen vermutlich durch eine schmale Landzunge mit Korsika
verbunden war und vom Meer inzwischen abgetragen wurde. Über eine schmale
Treppe hat man vom Aussichtspunkt „Manichella“
einen Super-Blick zum „Sandkorn“, einem riesigen, abgebrochenen Felsbrocken.
Dahinter zieht sich die steil abfallende, stark zerklüftete Felsküste bis zum
Leuchtturm „Phare du Pertusato“.
Weitere Highlights sind die „Aragon-Treppe“, die in 187 Stufen zum Meer runterführt und angeblich in einer Nacht in den Fels geschlagen wurde. An der Spitze der Felsklippe, hinter der Kaserne, wo bis 1983 die Fremdenlegion hauste, ist der Friedhof der Stadt. Beim Besuch kommt man sich vor wie in einer kleinen Stadt: In lauter kleinen, weißen Häuschen sind die Gräber einer Sippe untergebracht. Durch kleine Gäßchen, die von zentralen Plätzen ausgehen, kann man hindurchgehen.
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Hinter dem Friedhof haben die Deutschen im zweiten Weltkrieg einen Tunnel gegraben, um auf halber Felshöhe eine Kanone zu postieren. Wie von einer Balkonterasse aus schweift der Blick über die Meerenge nach Sardinien. Die Caverne du Gouvernail kann gegen eine geringe Gebühr besichtigt werden. |
Am Fuß der Klippe, am Eingang in den Jachthafen, befindet sich der Fährhafen, von dem aus mehrere Male am Tag Fähren nach Sardinien übersetzen.