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Tour 18: DAS RIZZANESE-TAL Ausgangsort
UND Endpunkt
Charakter Strecke Zeit |
Vor uns liegt eine Fahrt, die uns gleich mehrfach mit der Frühgeschichte
Korsikas konfrontiert, die bis ins 7. Jahrtausend v. Chr. zurückführt. Zunächst
aber fahren wir von Propriano auf der N 196 nach Süden in Richtung Sartène.
Hinter der Rizzanèse-Brücke zweigt
die D 69 links ab nach Zonza.
Nach wenigen Kilomtern erreichen wir die berühmteste Genueserbrücke der Insel, die „Spin’ A Cavallu“. Deutlich sind die Merkmale der genuesischen Baukunst erkennbar: Ein großer Rundbogen mit einem schmalen Übergang und einer Kante an der höchsten Stelle. Früher war die Brücke dicht umwachsen. Heftige Winterstürme mit reißenden Bächen haben 1994 die Brücke jedoch weitgehend freigelegt.
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Nach einigen Kilometern zweigt die D 148 nach rechts ab zu den „Bains de Caldane“. Die alte Brücke über den Fiumiciccoli wurde vom reißenden Fluß weggespült. Über eine improvisierte Furt gelangen wir schließlich auf die D 548 und stehen nach wenigen Hundert Metern vor dem verschlossenen Eingang zur schwefelhaltigen Thermalquelle. Auch hier hat das Hochwasser zugeschlagen, und die Vorbereitungen zur Wiederinbetriebnahme laufen auf Hochtouren. |
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Das Dorf eignet sich außerdem bestens für einen Streifzug durch die schmalen, verwinkelten Gassen. Es finden sich jede Menge Fotomotive. |
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Die D 268 führt weiter nach Levie. Der Ort ist vor allem bekannt wegen seines prähistorischen Museums. Auf dem Weg nach Zonza ziehen die außergewöhnlich gezackten Bavella-Bergtürme unsere Blicke auf sich. Zonza bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt mit seinen in alle Himmelsrichtungen führenden Straßen. In dem gemütlichen Bergdorf zweigen wir links ab in Richtung Quenza. |
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Auf der sehr welligen und
kurvenreichen Straße wedeln wir stetig bergab. Unterwegs bieten sich schöne
Aussichten über die tief eingeschnittenen Täler des Scopamène und des Rizzanèse.
Hinter Loreta di Tallone öffnet
sich das Tal und der Wald wird licht. Allmählich kommen wir in den
fruchtbaren, landwirtschaftlich genutzten, unteren Abschnitt des Rizzanèse-Tals. |
Tipp 1!
Es handelt sich dabei um ein
Dioritgestein mit kugelartigen Einschlüssen, das sehr selten ist und außer in
Korsika nur noch in Finnland gefunden wurde.
Tipp 2! Castello di Cucuruzzu:
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Am Eingang erhält man einen
Walkman mit deutscher Erklärung und korsischer Musik. Auf dem einstündigen
Rundweg durchläuft man einen schönen Waldweg, der bis zu einer
Felsenringmauer führt und die Torreanersiedlung umschließt. Die Torreaner lebten von 2000 v.
Chr. bis 800 v. Chr. auf der Insel. Nach neueren Erkenntnissen stammen sie
von den noch älteren Megalithikern
ab. Der Name stammt vom Fundort der ersten Hinweise, dem Ort Torre nördlich von Porto-Vecchio. |
Tipp 3! Das Museum von Levie:
Neben viel Frühgeschichtlichem liegt im Museum unter anderem der älteste Menschenfund Korsikas, die 8500 Jahre alte „Frau von Bonifacio“.