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Tour 11: DURCH DAS NIOLO ZUR WESTKÜSTE Ausgangsort Endpunkt
Charakter Strecke Zeit |
Vor uns liegt eine der schönsten Motorradstrecken Korsikas. Auf den
Spuren der berühmten Autorallye „Tour
de Corse“ führt sie uns zunächst durch die berühmteste Schlucht der
Insel, am höchst gelegenen Stausee vorbei, durch das größte Waldgebiet, zum höchsten
Paß und durch die tiefste Schlucht zum schönsten Golf der Insel.
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Mit entsprechend hochgesteckten Erwartungen starten wir auf der D 18 in Richtung Porto. Die ersten Kilometer sind geprägt von karger Landschaft und windungsreicher Strecke. |
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Kurz dahinter beginnen sich die roten Granitfelsen hunderte von Metern über uns emporzurecken. Derweil plätschert der Golo tief unter uns friedlich vor sich hin. In vielen Windungen schlängelt sich die gut ausgebaute Straße durch die enge Schlucht bis zum Kraftwerk am oberen Talende. |
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Wir queren die Golo-Brücke, an dessen Fuß sich eine alte, fotogene genuesische Brücke und einige schöne Badestellen befinden. Danach geht die Fahrt bergauf. |
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| Wir tauchen ein in das größte zusammenhängende Waldgebiet der Insel, das uns erst kurz vor dem Col de Verghio wieder freigibt. Die exzellenten Straßenverhältnisse verleiten uns zum Ideallinientraining, vorbei an Bächen und Skihängen. Dazwischen erhöhen die Ausblicke auf die umliegenden und teilweise noch schneebedeckten Berggipfel den landschaftlichen Reiz dieser Gegend. |
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Hinter dem Paß fahren wir in den Wald von Aitone, der dem Valdo Niello kaum nachsteht. Die stark duftenden Kiefern erreichen bis zu 50 m Höhe. |
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In vielen Windungen schlängeln wir uns hinab ins Tal. Dabei ergeben sich immer wieder schwindelerregende Tiefblicke auf den einige hundert Meter unter uns dahinplätschernden Porto. Bald kommt das Örtchen Ota am gegenüberliegenden Hang in Sicht, das aussieht, als würde es gleich den Berg herunterrutschen. |
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Es wird schnell klar, warum der Golf von Porto als der Schönste Korsikas eingestuft wird. Spektakulär stürzen die hoch aufragenden, roten Granitfelsen ins tiefblaue Meer. Der Flußlauf ist umgeben von einem Eucalyptuswald, und die vorgelagerte Felszunge mit dem Wachturm rundet das Gesamtbild ab. Die D 124 mündet in die Küstenstraße D 81, womit wir unser Ziel erreicht haben. |
Tipp 1! Baden in den Kaskaden von Aitone:
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Tipp 2! Das größte Volksfest der Korsen:
Gegenüber von Calacuccia
liegt das Örtchen Casamaccioli. Vom
8. bis 10. September feiern die Korsen das Fest „Santa di Niolo“. Neben einer Prozession und einem Riesenrummel
mit Verkaufsständen und Glücksspieltischen wird auch ein Gesangswettstreit
durchgeführt.
Tipp 3! Der Name „Valdo Niello“
ist vermutlich germanischen Ursprungs und heißt soviel wie „Schwarzwald“,
was durchaus zutreffend ist.