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Tour 02: Cap Corse SÜD Ausgangsort
und Endpunkt Charakter Strecke Zeit |
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der vielbefahrenen Küstenstraße D
80 wählen wir die weitaus eindrucksvollere D
31 für die Fahrt nach Norden. In Bastia
folgen wir den Hinweisen in Richtung Castagnetu
und kommen so auf die Corniche du
Cap Corse, wie die D 31 auch
genannt wird. Schnell erreichen wir 500 Höhenmeter und genießen den
weitreichenden Blick über die Ostküste bis zum Monte
Stello (1307 m), dem höchsten Berg am Cap. Hinter Castagnetu tauchen wir ein in dichtes Waldgebiet und stoßen nach
vielen Kehren bei Miomo auf die
Küstenstraße D 80. |
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Wir
biegen links ab und reihen uns ein in den dichten Verkehr in diesem
Streckenabschnitt. Vorbei an herausgeputzten Strandhäusern mit üppigem
Blumenschmuck in den Gärten erreichen wir Erbalunga,
einen der Hauptorte an der Ostküste. Das Wahrzeichen des Ortes ist der
direkt am Meer gelegene Genueserturm. Um ihn herum hat sich ein
Mini-Touristenzentrum entwickelt mit kleinen Geschäften und Lokalen.
Hinter Erbalunga wird es
merklich ruhiger auf der Küstenstraße. Macchia macht sich an den Hängen breit, und nur noch wenige
Ortschaften säumen den Weg. Vorbei an kleineren Badestränden passieren
wir einen der besterhaltenen Wachtürme Korsikas, den Tour de L’Osse, der gewaltig direkt neben der Straße aufragt. |
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Kurze
Zeit später ist Santa Severa
erreicht, wo wir die Küste verlassen und nach links auf die D
180 in Richtung Pino
abbiegen. Nach einem kurzen geraden Streckenteil am fruchtbaren Luri-Fluß
entlang steigt die Straße an und führt uns kurvenreich durch ein Waldstück
bis zum Col de Santa Lucia (381
m). Wir durchfahren eine kleine Felsschlucht und blicken am Paß
unvermittelt auf die Ostküste, die direkt vor uns liegt. Nach steiler
Abfahrt auf windungsreicher Strecke ist Pino
an der Küste bald erreicht. |
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Wir fahren jedoch nicht bis zur Küstenstraße, sondern biegen kurz vorher in einer scharfen Rechtskurve links ab und kommen so auf die D 33 nach Conchiglio. Diese Straße führt parallel zur Küstenstraße D 80, verläuft jedoch in 300 m Höhe und bietet so fantastische Tiefblicke auf die zerklüftete Küste. |
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Wir
kommen an kleinen, verschlafenen Nestern vorbei und entdecken vor uns
einen riesigen Steinbruch mit einer 1965 stillgelegten Asbestfabrik direkt
neben der Küstenstraße D 80, die wir kurze Zeit später bei Abro
erreichen. |
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Wir biegen links ab und fahren in Richtung Nonza, einen der schönsten Orte auf der Westseite des Cap Corse. Die Küste wird immer schroffer und die Straße schraubt sich immer höher. Schließlich entdecken wir den viereckigen Wachturm von Nonza auf einem steil aufragenden Felsrücken. |
Am Fuß kommt der berühmte schwarze Kiesstrand in Sicht. Seine Farbe hat er dem angeschwemmten Asbest-Abraum zu verdanken, der von der zuvor passierten Fabrik herrührt. Man kann ihn erreichen über eine steile Treppe am Ortseingang. Der beste Blick auf den Strand bietet sich vom Wachturm aus. Allmählich nähert sich die Straße wieder der Küste und es geht vorbei an einigen schönen Badestränden, bevor die Straße ins Landesinnere abknickt.
Nach
wenigen Minuten stoßen wir auf die D 81
und biegen in Richtung Bastia links
ab. Der folgende Ort Patrimonio ist
das Zentrum eines der besten Weinbaugebiete Korsikas. Überall am Wegrand
besteht die Möglichkeit zur Weinprobe. Auf kurvenreicher Strecke geht die Fahrt
hoch zum Col de Teghime (536 m). Hier
erblicken wir wieder die Ostküste.
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Eine
noch grandiosere Aussicht bietet sich vom Serra
di Pigno (961 m), dem Hausberg von Bastia.
Kurz hinter dem Paß zweigt ein kleines Sträßchen links ab und führt in
vielen, engen Windungen hoch zum Gipfel. Die Sendestation ist zwar
Sperrgebiet, es bleibt aber noch genug zu sehen vom Golf
von St. Florent, Patrimonio, dem Cinto-Massiv,
dem Etang de Biguglia und Bastia,
tief unter uns. |
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Tipp 1! Besteigung des Senecca-Turmes:
Am
Col de Santa Lucia links neben der Kirche die Staße hoch bis zum
ehemaligen Kinderheim fahren. Die Felsnadel hochkraxeln und die Aussicht über
das Cap und seine Küsten aus 600 m Höhe genießen.
Tipp 2!
Abstecher zur Menhirstatue U Nativu:
In
Patrimonio an der Post links abbiegen. Nach wenigen hundert Metern
steht links eine der besterhaltenen Menhirstatuen Nordkorsikas.
Tipp 3!
Für den Weinkenner:
Der
Blanc de Blancs aus dem Weingut Orenga
de Gaffory bei Patrimonio zählt zu den besten Weißweinen Korsikas.